Betrug mit Kleinanzeigen vermeiden
Kleinanzeigen-Betrügereien nutzen dieselben Tricks. Sobald Sie sie kennen, sind sie offensichtlich – und mit ein paar nicht verhandelbaren Regeln vermeidbar.
Die Nachteile von Überzahlung und gefälschten Zahlungen
Ein „Käufer“ sendet einen Scheck oder eine Zahlung über den Preis und fordert Sie auf, die Differenz zurückzuerstatten – die ursprüngliche Zahlung wird später zurückgestellt und Sie haben keine Rückerstattung mehr. Andere senden einen gefälschten Screenshot mit der Meldung „Zahlung erhalten“. Regel: Handeln Sie nur mit Geld, das tatsächlich vollständig auf Ihrem Konto eingegangen ist, und erstatten oder versenden Sie niemals gegen eine Zahlung, die Sie nicht überprüfen können.
Die Off-Plattform- und „Versand“-Fallen
Betrüger drängen Sie zu Textnachrichten, E-Mails oder einer Messaging-App, um den Aufzeichnungen und Schutzmaßnahmen der Plattform zu entgehen. Sie erfinden Gründe, die sie „nicht erfüllen können“ und verlangen, dass Sie zuerst versenden oder einen „Kurier“ schicken. Wenn Sie sich bei lokalen Kleinanzeigen nicht persönlich treffen können, betrachten Sie dies als Betrug. Halten Sie alles auf der Plattform, bis Sie sich kennengelernt haben.
Überprüfen Sie, beeilen Sie sich nicht
Echte Käufer und Verkäufer sind mit angemessenen Schecks zufrieden. Betrüger stellen Dringlichkeit her – „Ich werde es verlieren, wenn wir das jetzt nicht tun.“ Überprüfen Sie den Artikel, bestätigen Sie die beglichene Zahlung, treffen Sie sich öffentlich und geben Sie niemals Bankdaten, Codes oder Einmalpasswörter weiter. Ein Bestätigungs-„Code“, den sie Ihnen vorlesen sollen, ist selbst der Betrug.