Wie digitale Produkte bepreist werden
Bei der digitalen Preisgestaltung gelten andere Regeln als bei physischen Gütern. Wenn Sie verstehen, warum ein Kurs das kostet, was er kostet, können Sie anhand eines Marketingaufschlags einen fairen Preis ermitteln.
Der Preis spiegelt die Positionierung wider, nicht die Kosten
Die Lieferung eines digitalen Produkts an einen weiteren Käufer kostet fast nichts, sodass sein Preis nicht an die Produktion gebunden ist. Die Preise der Ersteller richten sich nach dem wahrgenommenen Wert, der Zielgruppe und der Positionierung – weshalb nahezu identische Inhalte für 30 oder 300 US-Dollar verkauft werden können. Die Zahl sagt Ihnen, wie es vermarktet wird, nicht wie gut es ist.
Wie ein fairer Preis aussieht
Beurteilen Sie Fairness anhand von Tiefe, Ergebnissen, Unterstützung und Alternativen. Ein höherer Preis ist fair, wenn dadurch wesentlich mehr gekauft wird – Coaching, Community, laufende Updates, nachgewiesene Ergebnisse. Es ist nicht fair, wenn es sich um die gleichen Informationen handelt. Fragen Sie immer: Was bringt mir dieser Preis, was eine günstigere Option nicht bietet?
Nutzen Sie Einführungs- und Rabattzyklen mit Bedacht
Bei vielen digitalen Produkten gibt es Einführungsrabatte, Pakete und saisonale Verkäufe. Es gibt echte Rabatte, aber auch dauerhafte „zeitlich begrenzte“ Angebote. Wenn Sie ein Produkt möchten, achten Sie auf den Normalpreis und kaufen Sie bei einem echten Ausverkauf – ohne dass ein Countdown einen Kauf beschleunigt, bei dem Sie sich nicht sicher waren.