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Nutzen Sie Ihr Netzwerk, um Arbeit zu finden: Ein leicht verständlicher Leitfaden zum Networking, der nicht eklig wirkt
Das Wort „Networking“ bringt viel Ballast mit sich. Die Leute stellen sich erzwungenes Smalltalk, den umständlichen Austausch von Visitenkarten und das Gefühl vor, Menschen auszunutzen. Diese Version des Networking ist real und genauso unangenehm, wie es klingt. Aber es gibt eine andere Version – eine, bei der es sich lediglich um den normalen menschlichen Kontakt mit einem klaren Ziel handelt – und die weitaus effektiver ist als jede Jobbörse.
Du tust es bereits
Wenn Sie eine Stellenausschreibung von einem Unternehmen sehen, das Sie nicht kennen, und einen Freund fragen: „Hey, kennen Sie jemanden, der dort arbeitet?“ – das ist Networking. Wenn Sie einem ehemaligen Kollegen eine SMS schreiben und fragen, ob er von offenen Stellen gehört hat, dann ist das Networking. Wenn Sie mit jemandem aus Ihrer Branche einen Kaffee trinken, um sich auszutauschen, dann ist das Networking. Die meisten Leute, die behaupten, Networking zu hassen, betreiben tatsächlich ständig informelle Versionen davon. Der Widerstand kommt normalerweise von der formalisierten, transaktionalen Version – dem Betreten eines Raums voller Fremder und dem Verteilen von Visitenkarten. Dabei handelt es sich um einen spezifischen und größtenteils ineffektiven Teilbereich des Networkings, nicht um das Ganze. Beginnen Sie mit dem, was Sie bereits haben: der Liste der Menschen, die Sie kennen, Ihre Arbeit respektieren und helfen möchten, wenn sie könnten. Das sind Ihre herzlichen Kontakte und der wertvollste Teil Ihres beruflichen Netzwerks.Vorbereiten, bevor Sie Kontakt aufnehmen
Bevor Sie mit dem Anrufen oder E-Mail-Versand beginnen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wonach Sie tatsächlich suchen. „Ich bin auf Jobsuche“ ist nicht spezifisch genug, als dass Ihnen jemand helfen könnte. „Ich suche eine Stelle als Projektmanager bei einem mittelständischen Produktions- oder Logistikunternehmen, idealerweise etwas mit Remote-Flexibilität“, ist konkret. Je genauer Sie Ihr Ziel formulieren können, desto einfacher ist es für jemanden, eine Verbindung herzustellen. Denken Sie auch ein paar Minuten darüber nach, was Sie zum Gespräch beitragen können, und nicht nur, was Sie davon erwarten. Selbst bei der Jobsuche ist ein gutes Networking-Gespräch zweiseitig. Möglicherweise können Sie etwas Nützliches mitteilen, eine andere Einführung geben oder einfach ein echtes Interesse an dem bekunden, woran die andere Person gerade arbeitet. Die Menschen erinnern sich an Gespräche, die sich wie ein Austausch anfühlten, nicht wie eine Transaktion. Behalten Sie ein professioneller Notizblock während eines Networking-Gesprächs schließen. Das Aufschreiben von Namen, Firmennamen und wichtigen Details zeigt, dass Sie engagiert sind, und bietet Ihnen Referenzmaterial für die Nachbereitung.Den ersten Kontakt herstellen
Seien Sie bei der Kontaktaufnahme ehrlich und kurz. Begraben Sie den Zweck des Anrufs oder der E-Mail nicht in drei Absätzen voller Höflichkeiten. Die Leute schätzen Direktheit: „Ich suche aktiv nach [Art der Rolle] und Sie sind mir in den Sinn gekommen. Ich wollte mich melden, falls Sie etwas gehört haben oder ob Sie mir jemanden nennen könnten, mit dem es sich zu reden lohnt.“ Das ist es. Ein paar Zeilen, eine konkrete Frage, leicht zu beantworten. Je länger und ausführlicher Sie es gestalten, desto geringer ist die Rücklaufquote. Wenn Sie keinen regelmäßigen Kontakt hatten, geben Sie es kurz und ohne übermäßige Entschuldigung zu – „es ist schon eine Weile her, aber ich wollte Kontakt aufnehmen“ reicht aus. Eine übermäßige Erläuterung der Lücke lenkt mehr Aufmerksamkeit darauf als eine kurze Anerkennung.Holen Sie das Beste aus jedem Gespräch heraus
Beginnen Sie jedes Networking-Gespräch mit zwei Dingen: etwas zu sagen (eine kurze, klare Beschreibung dessen, wonach Sie suchen und warum) und etwas zu stellen (mindestens eine oder zwei echte Fragen zu dem, was sie vorhaben, oder zu der Branche oder den Unternehmen, die Sie ansprechen). Wenn das Gespräch gut verläuft und Sie nicht direkt weiterhelfen können, fragen Sie, ob es jemanden gibt, den Sie kennen und der für ein Gespräch nützlich sein könnte. Zwei Namen aus jedem Gespräch fügen sich schnell zusammen. Fünf Gespräche mit jeweils zwei Weiterempfehlungen bringen Ihnen in der zweiten Runde zehn neue Kontakte. Schreiben Sie nach jedem Gespräch eine kurze Notiz – kein Serienbrief, sondern nur ein oder zwei Zeilen, in denen Sie sich für die Zeit bedanken und auf etwas Konkretes verweisen, das Sie besprochen haben. Dies ist der Schritt, den die meisten Menschen überspringen, und er macht Sie eher unvergesslich als unvergesslich.Was ich überspringen würde
Überspringen Sie die Messung Ihres Netzwerks anhand der Anzahl der „Berührungen“ oder Verbindungen und nicht anhand tatsächlicher Gespräche und Vorstellungen. 800 LinkedIn-Kontakte zu haben, die Sie nicht kennen, bedeutet nichts. Fünfzehn Leute, die Ihren Anruf wirklich entgegennehmen und sich für Sie einsetzen, bedeuten viel. **Fazit:** Effektives Networking bedeutet lediglich, dass Sie Ihre Jobsuche für Menschen sichtbar machen, die Sie bereits kennen. Geben Sie genau an, wonach Sie suchen, zeigen Sie echtes Interesse an der anderen Person, gehen Sie konsequent nach und bitten Sie am Ende jedes Gesprächs um eine Vorstellung. Dieser Prozess läuft schneller ab als jeder Jobbörsen-Algorithmus. Bereit zum Shoppen? Vergleichen Online-Geschäft filialübergreifend → 📚 Oder stöbern Sie Kurse & Software in Digitale Güter →📢 Affiliate-Offenlegung: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn Sie sich durchklicken und kaufen, erhalten wir möglicherweise eine kleine Provision, ohne dass Ihnen zusätzliche Kosten entstehen.







